Kategorien
Must reads

Die Geschichte von Frauen und Geld

Eine kurze Geschichte des Geldes

„[…]Das Verhältnis von Frauen und Geld [ist] in erster Linie als eine Geschichte der Unterdrückung, Enteignung und Enterbung zu lesen“ (vgl. Regnath/Rudolf 2008, S. 9). Hast du dir schon einmal Gedanken über die Geschichte des Geldes im Allgemeinen gemacht? Geld ist an sich nichts anderes als ein Tauschmittel, auf das sich die Menschheit irgendwann einmal geeinigt hat. Wenn du arbeitest, wirst du in Form von Geld für deine Arbeit entlohnt. Der Wert deiner Arbeit wird entweder an der Zeit, die du dafür benötigst, bemessen, oder anhand deiner Leistung die du erbringst.  Du tauschst also deine Leistung und/oder Zeit gegen Geld.

Dieses eingetauschte Geld, tauschst du dann weiter in Lebensmittel, Wohnen, Erlebnisse und so weiter ein. Das ist ganz simpel zusammengefasst, die Geschichte vom Geld. Doch der historische Hintergrund von Frauen und Geld, ist wesentlicher vielschichtiger und fast genauso alt, wie Geld an sich. Es ist wichtig, dass du dich als Frau mit der Geschichte des Geldes aus weiblicher Perspektive beschäftigst, damit du dein eigenes Verhältnis zu Geld reflektieren kannst.  Denn wer ein positives Verhältnis zu Geld hat und es gewohnt ist sich damit zu beschäftigen, wird sich nicht nur um die finanziellen Verhältnisse der Gegenwart, sondern auch die der Zukunft, nämlich der Altersvorsorge kümmern.

Ein Überblick über die Epochen

Die Geschichte von Frauen und ihrer Beziehung zu Geld ist Jahrhunderte alt und von schwierigen Umständen geprägt, wie sich aus dem genannten Zitat entnehmen lässt. Dieser Blogbeitrag soll dir einen groben Überblick über den historischen Hintergrund von der Beziehung zu Frauen und Geld geben. Ich fokussiere mich hierbei auf die Geschichte, des europäischen Raumes, da alle die das hier lesen vermutlich in der DACH-Region wohnen ;). Ein globaler Überblick wäre zu weit gefasst, da es hier deutliche kulturelle und somit auch historische Unterschiede gibt. Du wirst im Folgenden mehr um die damals bestehenden Zustände im Mittelalter, der Weimarer Republik, der Nachkriegszeit und das späte 20. Jahrhundert erfahren, da hier die Ge- schichte entscheidend geprägt wurde und zum Teil noch heute nachwirkt.

Finanzen und Frauen im Mittelalter

Das Mittelalter war mit fast 1000 Jahren eine der längsten Zeitperioden (ca. 500 n. Chr. – 1500 n. Chr.). Was sich in 1000 Jahren entwickelt und verfestigt, hat verständ- licherweise auch große Auswirkungen auf die nachfolgende Geschichte. Deshalb ist es sinnvoll, einen Blick auf die Stellung der Frau und ihren damit verbundenen Zugang zu Geld in dieser Zeit zu werfen. Innerhalb von eintausend Jahren, herrschte ständige Veränderung und somit gab es auch unterschiedliche Zugänge zu Geld für Frauen. Die Frau ist im beginnenden Mittelalter abhängig vom Mann, dies wurde durch die Kirche und Gesetze festgelegt. Schutz bietet allein die Rolle als Mutter, Zugang zu Geld oder dem Familienvermögen hat sie nicht.

In der Erbfolge sind die Töchter zwar berücksichtigt, allerdings nur wenn es keine männlichen Nachkommen gibt. Jedoch wird auch hier nur eine ledige Tochter berücksichtigt, sobald sie verheiratet ist, fällt das Erbe automatisch ihrem Mann zu. Einige Jahrhunderte lang war es Frauen gestattet im Kleingewerbe tätig zu sein und somit auch ihr eigenes Geld zu verdienen, von Bankgeschäften und allem was Geld erzeugen konnte, waren sie ausgeschlossen. Die Löhne der Frauen waren zudem immer niedriger als die der Männer, auch bei gleichen Tätigkeiten. Adelige Frauen hatten die Aufgabe, die Wohnsitze und Besitztümer zu verwalten, da die Männer oft unterwegs waren und in Kriegen kämpften (vgl. Hans 1990, S. 28ff.).

Klare Unterschiede bezüglich ihrer Rechte und finanziellen Möglichkeiten herrschte im Mittelalter zwischen verheirateten Frauen und Ledigen bzw. verwitweten Frauen. Sobald eine Frau verheiratet war, verlor sie jeglichen Anspruch an Autonomie, sie war von dem Willen ihres Mannes abhängig. Denn nur ledige Frauen und Witwen waren den Männern auf rechtlicher Ebene gleichgestellt. Zusammenfassend lässt sich die Rolle der Frau und ihr Zugang zu Geld im Mittelalter als abhängig von Männern sehen. Die Gesetze und die christliche Kirche legten strenge Gesetze für Frauen fest. Sie sollten sich in erster Linie um die Kinder und den Haushalt kümmern; über eigens Geld verfügten verheiratete Frauen gar nicht, Ledige und Witwen in eingeschränktem Maße.

Die Weimarer Republik – endlich eigenes Geld für Frauen?

Im Oktober 1865 entstanden die ersten organisierten Frauenbewegungen in der Wei- marer Republik. Der Auslöser dafür waren die vermögenslosen Frauen, welche aus der Mittelschicht kamen und ernsthaft auf Erwerbsarbeit angewiesen waren. Daher forderten die Frauen das Recht, selbständig einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu kön-nen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden, unter anderem durch die Aufklärung, neue Gesetztestexte. In der damaligen Weimarer Republik war es 1900 das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), welches auch heute noch die bestehende Rechtsgrundlage in Deutschland darstellt.

Hier wurde die grundsätzliche Vor- rangigkeit des Mannes innerhalb der Ehe und der Vertretungsrechte der Kinder beibehalten. Verständlicher ausgedrückt: Der Mann durfte alles entscheiden und die Frau hatte ihren Mund zu halten, wenn er das so wollte. Frauen hatten weiterhin nur eine eingeschränkte Geschäfts- und Prozessfähigkeit inne. Mit dem §1354 BGB wurde festgelegt, dass der Mann das Entscheidungsrecht über das Vermögen der Ehefrau innehatte. Somit unterstand das Vermögen der Frau der Kontrolle des Ehemannes. In dieser Epoche herrschte dasselbe Phänomen wie im Mittelalter, verheiratete Frauen unterstanden in ihrer Mündigkeit dem Ehemann, unverheiratete Frauen hatten wesentlich mehr Rechte und konnten auch frei über ihr Vermögen verfügen.

Für ledige Frauen war es sehr viel einfacher einer Arbeit nachzugehen, da sie, anders als verheiratete Frauen, nicht in der Pflicht waren sich um den Haushalt, Kinder und die Bedürfnisse des Ehemannes zu kümmern. Allerdings waren ledige Frauen gesellschaftlich nicht als vollwertig anerkannt, da sie sich den typischen Aufgaben einer Frau entzogen und keine Nachkommen hinterließen.

Frau und Geld in Nazi-Deutschland und der jungen BRD

Mit dem Nationalsozialismus kam die Frauenbewegung in Deutschland erst einmal vollständig zum Erliegen. Die Nationalsozialisten vertraten energisch die Hausfrauen- und Mütterideologie, Um dies zu fördern wurden „Bräute- und Mütterschulungen, Hausfrauen- und Kinderpflegekurse angeboten.“ Dadurch waren die Frauen mit anderen Aufgaben betreut, als der Erwirtschaftung und der Verwaltung von Geld. Sie wurden weiterhin von finanziellen Themen ferngehalten und sollten sich ausschließlich auf ihr Dasein als Hausfrau und Mutter konzentrieren (vgl. Karl 2011, S. 109ff.).

In der Nachkriegszeit waren zunächst 50% aller Erwerbstätigen Frauen, doch alleine deshalb, da im Krieg so viele Männer gefallen waren. Der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern konnte bis zu 50% betragen; zusätzlich waren die Frauen weiterhin in der Verantwortung für Haushaltsführung und Familie. Die traditionelle Hausfrauenehe blieb jedoch die Norm. Daran änderte auch das neue Gesetz zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen (Art.3 Abs.2 Grundgesetz) erst einmal nichts. Denn der Ehefrau war es nur erlaubt arbeiten zu gehen, wenn sie dies nicht von ihren häuslichen Pflichten abhielt.

Dementsprechend war es Frauen auch in dieser Epoche in der BRD nicht grundsätzlich möglich, eigenes Geld zu verdienen und auch über dieses zu Verfügen. Ein eigenes Bankkonto zu eröffnen und somit autonom handeln zu können, war Frauen bis 1962 nicht erlaubt. Der §1356 BGB, welcher besagte, dass die Verantwortlichkeit der Haushaltsführung allein bei der Frau liegt und sie nur arbeiten darf, wenn ihre ehelichen und familiären Pflichten es zuließen, bestand noch bis ins Jahr 1977.

Women walking small

Die Finanzen von Frauen in der DDR

Die Gesetzeslage in der DDR war dagegen eine andere. Hier wurde 1965 das Familiengesetzbuch eingeführt und somit auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau. In der DDR war es außerdem vom Staat gewollt, dass beide Ehegatten arbeiten gehen, die außerhäusliche Kinderbetreuung wurde vom Staat bereitgestellt. Doch da nach der Deutschen Einheit von 1990 das Staatssystem der BRD weiterhin Bestand hatte, während das der DDR abgeschafft wurde, ist die damalige Situation innerhalb der BRD für die heutige Situation relevanter. Dennoch ist es wichtig, ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Verhältnisse innerhalb der früheren zwei getrennten Teile Deutschlands zu entwickeln, um aktuelle Zahlen, wie zum Beispiel die der Gender Pension Gap besser nachvollziehen zu können.

Obwohl in diesem Blogartikel lediglich einzelne Aspekte der Historie betrachtet wer- den konnten, reicht dieser knappe Rückblick, um zu verdeutlichen, wie wenig Zugang Frauen zu Geld bis ins späte 20. Jahrhundert hatten. Diese Erkenntnisse liefern den Grundstein, um die in dieser Arbeit thematisierten Erkenntnisse besser verstehen und einordnen zu können.

Du wunderst dich warum du Geld nicht magst?

Falls du dich also nicht besonders wohl mit Geld und Finanzen fühlst, ist das gar nicht so verwunderlich. Meiner Meinung nach ist es ein kollektives, weibliches Mindset und Gefühl, dass über Jahrhunderte transportiert wurde, welches solange bestehen bleiben wird, bis wir anfangen es aufzuarbeiten. Wie sollst du dich denn als Frau mit Geld und Fülle wohlfühlen, wenn ganz tief in dir die Annahme verankert ist, dass dir der Besitz von Geld und das managen deiner Finanzen gar nicht zusteht? Dies kann sich nur nachhaltig ändern, wenn wir heute anfangen, uns mit unseren Gefühlen zu Geld auseinander zu setzen, um ein Leben in finanzieller Fülle führen zu können.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dein Money Mindset aufzuräumen und auf ein neues Level zu bringen, sicher dir jetzt ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir.

https://calendly.com/finanzqueen/kennenlerngespraech

 

 

 

Kategorien
Altersvorsorge

Gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland

Wie funktioniert das in Deutschland überhaupt?

Rentnerinnen klein

Das deutsche System zur Altersabsicherung, also unser sogenanntes Rentensystem, ist als Sozialversicherung konzipiert, wusstest du das schon? Damit gehört die gesetzliche Rentenversicherung zum deutschen Sozialversicherungssystem. Dies bedeutet, dass die Rente in Deutschland als eine Versicherung für bestimmte Lebensrisiken agiert, wie zum Beispiel der Erwerbsminderung oder einer Rentenzahlung im Alter. Derzeit ist es noch so, dass die gesetzliche Rentenversicherung hauptsächlich zur Altersvorsorge von Angestellten dient, da Selbständige nicht verpflichtet sind in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, Arbeitnehmer*innen hingegen schon.

Hier wird aber gerade heiß diskutiert, ob nicht auch für Selbständige die Rentenversicherungspflicht kommen soll. Die gesetzliche Rentenversicherung ist also durch ein klassisches Versicherungsprinzip geprägt: es wird monatlich ein festgelegter Versicherungsbeitrag gezahlt, über eine bestimmte Laufzeit. In diesem Fall, bis zum Renteneintritt (derzeit regulär ab 67 Jahren möglich, wird bis 2029 stufenweise angehoben) oder, wenn der nicht so schöne Fall einer Erwerbsminderungsrente (dazu wird noch ein Extrabeitrag kommen) eintritt. Die Mitglieder der GRV (gesetzliche Rentenversicherung) sind gegen das Risiko versichert, im Alter oder bei Erwerbsminderung komplett, ohne ein Einkommen dazustehen. In der Praxis erfolgt eine Versicherungsleistung in Form einer Rente, sobald der Versicherungsfall eintritt, in Form einer monatlichen Auszahlung. Finanziert wird die gesetzliche Rentenversicherung über die prozentualen Beiträge, die anhand des Bruttoarbeitseinkommens der jeweiligen arbeitnehmenden Person bemessen werden.

Die Finanzierung der Gesetzlichen Rentenversicherung

Eine weitere Finanzierungsquelle der GRV, stellt der steuerfinanzierte Bundeszuschuss dar. Dies ist auch als Umlageverfahren bekannt. Das Umlageverfahren ist darauf ausgerichtet, dass die Beiträge der aktiven Beitragszahler*innen die Renten der im Ruhe-standlebenden Bürger*innen zahlen. Zusätzlich werden die Renten von Steuerzuschüssen finanziert. Durch die Beitragseinzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, erhalten die aktiv Versicherten selber einen Anspruch auf ihre eigene zukünftige Rente, in Form von Anwartschaften. Dieses System wird auch als Generationenvertrag bezeichnet, den Begriff hast du vielleicht schon mal gehört. Dieser basiert auf dem Solidaritätsprinzip, da die aktuell arbeitende Generation, die Beiträge der sich im Ruhestand befindenden Generation zahlt, aber auch erwartet, dass die nachfolgende Generation, dasselbe für Sie tut.

Wird die gesetzliche Rente versteuert?

Wer jetzt in Rente geht, kann mit ca. 38% Rente, von seinem letzten Bruttogehalt rechnen, aber Achtung: Diese 38% werden noch versteuert, das Ganze nennt sich nachgelagerte Besteuerung. Für dich bedeutet das, dass deine Rente (im Übrigen nicht nur die gesetzliche) Lohsteuer- bzw. Einkommenssteuerpflichtig ist. Könntest du mit 38% Brutto, von deinem letzten Brutto gut Leben?

Ein Rechenbeispiel:

Das Durchschnittsgehalt in Deutschland beträgt laut einer Statista Studie von 2017 ca. 2860,00€ Brutto (hier sind geringfügig Beschäftigte, Teilzeit- & Vollzeitbeschäftigte zusammengenommen).

38% von 2860,00€ sind 1.086,80€, die dann mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert werden.

Das bedeutet unter 1000€ monatlich zur Verfügung stehendes Geld in der Rente. Könnte ganz schön sportlich werden, wenn du in deiner Rente dein Leben genießen willst, nicht wahr? Vor allem, wenn wir die jährliche Inflation (derzeit bei 1,98%) mit einbeziehen.

Der demografische Wandel – ein wichtiger Einflussfaktor

Zurück zu unserem Rentensystem: Die Herausforderung liegt hierbei in der Finanzierung, welche durch die wirtschaftliche- und demografische Entwicklung problematisch beeinflusst wird. Die demografische Entwicklung, beeinflusst durch die steigende Lebenserwartung und die zunehmende Zahl der Altersrentner*innen, die Rentenbezugszeit, sodass diese immer länger wird. Dies führt folglich zu höheren Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung, während die Zahl der Beitragszahler*innen sinkt und somit auch die Einzahlungen. Während 1962 noch sechs Beitragszahler*innen auf ein*e Rentner*in kamen, sind es 2015 nur noch 2,1 Beitragszahler*innen pro Rentner*in. Dass dieser Trend immer stärker werden wird, lässt sich aus den aktuellen Statistiken zur demografischen Entwicklung in Deutschland erschließen.

Auswirkungen des demografischen Wandels auf deine spätere Rente

Rentnerin klein

Diese Entwicklungen haben natürlich nicht nur Auswirkungen auf die Rente von Frauen, sondern auf die Höhe der gesetzlichen Rente im Allgemeinen. Die gesetzliche Rente wird mittels einer Rentenformel berechnet, da im Laufe des Erwerbslebens Entgeltpunkte gesammelt werden, anhand derer die Rente später ausgezahlt wird. Dies bedeutet, dass kein fixer Betrag garantiert wird, sondern lediglich bestimmte Entgeltpunkte, welche eine gewisse Wertigkeit haben, den so genannten Rentenwert. Dieser ist nicht gesichert und kann auf Grundlage der aktuellen finanziellen Situation der gesetzlichen Rentenversicherung immer neu berechnet werden. Der Rentenbeitrag setzt sich aus somit aus den Entgeltpunkten, dem Zugangsfaktor, dem Rentenartfaktor und dem aktuellen Rentenwert zusammen.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass vor allem die Dauer der Erwerbstätigkeit einen Einfluss auf die Entgeltpunkte und somit auch auf die Höhe der Rentenauszahlung hat. Die hohe Rentenlücke von 57%, lässt dich somit auch auf die geringere Erwerbstätigkeitsdauer von Frauen zurückführen. Denn wenn ein Kinderwunsch da ist, können ja nur wir als Frau schwanger werden und fallen dadurch automatisch für eine gewisse Zeit aus. Auch die längeren Ausbildungszeiten führen zu einem späteren Erwerbseintritt.

Deswegen: Fange so früh wie möglich an, dich mit deiner Rente auseinanderzusetzen! Wenn du Unterstützung dabei brauchst, schreibe mir gerne eine Nachricht.